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DE - Europäische Kampagne
Ausführung des Beschlusses des Europäischen Parlaments vom 6. Juli 2000: Aufruf zur Anerkennung der Tibetischen Regierung im Exil. |
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An die Abgeordneten im EP
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[ per Email, Post und Fax ]
Verzeichnis der Abgeordneten im EP: www.europarl.europa.eu
Wählen: Sehr geehrte Frau Abgeordnete oder Sehr geehrter Herr Abgeordneter
Schicken Sie die erhaltenen Antworten bitte an: eurotibet@tibet-europe.eu
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Sehr geehrte(r) Frau/Herr Abgeordnete(r),
Am 6. Juli 2000 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, in der es die Regierungen der Mitgliedstaaten ersucht, ernsthaft die Möglichkeit zu prüfen, die tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen, falls sich die chinesische Regierung und die Tibetische Regierung im Exil mittels Verhandlungen, die unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen organisiert werden, innerhalb von drei Jahren nicht auf einen neuen Status für Tibet einigen können.
Mit großer Zufriedenheit nahmen wir damals von der Verabschiedung dieser Resolution als eines politischen Aktes Kenntnis, der seinerseits auf Initiative des Europäischen Parlaments erfolgte und eine ganz neue Botschaft enthielt. Dieser Beschluss bringt auf eine mutige und zugleich maßvolle Weise die Werte und die Grundsätze Europas, zu denen wir uns bekennen, deutlich zum Ausdruck.
Indessen wurde allgemein erwartet, dass das Europäische Parlament nach Ablauf der gesetzten Frist im Juli 2003 eine Bilanz ziehen und prüfen würde ob die gesteckten Ziele erreicht wurden, und seine Empfehlungen im Rahmen einer neuen Resolution neu formulieren würde. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Es machte sich nicht nur in tibetischen Kreisen eine fühlbare Enttäuschung bemerkbar, auch die Glaubwürdigkeit des Europäischen Parlaments wurde in Mitleidenschaft gezogen, in erster Linie seine Rolle als Akteur auf der internationalen Bühne, vor allem China gegenüber, aber auch im Hinblick auf die von ihm als parlamentarische Vertretung von 375 Millionen Bürgern der EU zu jener Zeit übernommenen Verpflichtungen, was damit auch das Einstehen für unsere eigenen Werte betrifft.
Die Tibet Intergroup im Europäischen Parlament vertrat die Ansicht, die Wiederaufnahme der Kontakte zwischen den Vertretern Chinas und den tibetischen Emissären, zu denen es im September 2002 gekommen war, nicht beeinflussen zu wollen. Bis November 2008 haben acht Treffen stattgefunden.
In all diesen Jahren hat die chinesische Regierung in dem Gefühl, über jegliche Kritik erhaben zu sein, ihre Politik der Kolonisierung, der Repression und Sinisierung in Tibet nicht eingestellt. Die Demonstrationen im Frühling 2008 wurden mit aller Brutalität unterdrückt, zuerst vor den Augen der Weltöffentlichkeit, dann abgeschirmt von jedem Blick von außen. Darüber hinaus haben sowohl die chinesische wie auch die tibetische Seite bei den beiden jüngsten Treffen im Juli und November 2008 konstatiert, dass die Gespräche in eine Sackgasse geraten seien, und ihre Enttäuschung darüber öffentlich gemacht.
Deshalb wenden wir uns an Sie, sehr geehrte/r Frau/Herr Abgeordnete/r, gemäß den Verpflichtungen des Europäischen Parlaments und der Resolution vom 6. Juli 2000 nun eine neue Resolution einzubringen, und darin ausdrücklich an die Mitgliedstaaten zu appellieren, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen.
Im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl im Juni 2009, und unter Berücksichtigung der Vertrauenskrisen, denen sich die EU wiederholt gegenüber sah, gibt uns der Mut des tibetischen Volkes erneut die Gelegenheit, den von den Gründungsvätern Europas versprochenen "Dritten Weg" tatsächlich zu beschreiten. Sie können sich unserer Unterstützung und jeglicher Förderung unsererseits sicher sein, wenn sie Ihre Stimme für eine solche Resolution abgeben.
Sehr geehrte(r) Frau/Herr Abgeordnete(r), wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und verbleiben hochachtungsvoll.
NAME und ADRESSE der Organisation
Tibet-Europa-Kampagne: http://www.tibet-europe.eu/
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| > ZIVILGESELLSCHAFTLICHE KAMPAGNE |
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An die Abgeordneten im EP
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Sehr geehrte(r) Frau/Herr Abgeordnete(r),
Am 6. Juli 2000 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, in der es die Regierungen der Mitgliedstaaten ersuchte, ernsthaft die Möglichkeit zu prüfen, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen, falls sich die chinesische Regierung und die Tibetische Regierung im Exil mittels Verhandlungen, die unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen organisiert werden, innerhalb von drei Jahren nicht auf einen neuen Status für Tibet einigen können.
Indessen wurde allgemein erwartet, dass das Europäische Parlament nach Ablauf der gesetzten Frist im Juli 2003 eine Bilanz ziehen würde, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden, und seine Empfehlungen im Rahmen einer neuen Resolution neu formulieren würde. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Vom September 2002 bis November 2008 gab es acht Begegnungen zwischen den Vertretern Chinas und den tibetischen Gesandten ohne auch nur das geringste Ergebnis. Ganz im Gegenteil: Jede der beiden Seiten hat festgestellt, dass die Gespräche in eine Sackgasse geraten seien, und ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht. Außerdem hat die chinesische Regierung ihre Politik der Kolonisierung, der Repression und Sinisierung in Tibet nicht eingestellt.
Deshalb wende ich mich an Sie, sehr geehrte/r Frau/Herr Abgeordnete/r, gemäß den Verpflichtungen des Europäischen Parlaments und der Resolution vom 6. Juli 2000 nun eine neue Resolution einzubringen, und darin ausdrücklich an die Mitgliedstaaten zu appellieren, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen.
Sehr geehrte(r) Frau/Herr Abgeordnete(r), ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und verbleibe hochachtungsvoll.
NAME und ADRESSE
Tibet-Europa-Kampagne: http://www.tibet-europe.eu/
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| An den Präsidenten der Tibet Intergroup
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[ per Email, Post und Fax ]
President of Tibet Intergroup: Mr. Thomas Mann
European Parliament, Rue Wiertz 60, ASP 15E107, B-1047 Brussels
Email: thomas.mann@europarl.europa.eu - Fax: +32 (0)2 28 49318
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Sehr geehrter Herr Präsident,
Am 6. Juli 2000 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, in der es die Regierungen der Mitgliedstaaten ersuchte, ernsthaft die Möglichkeit zu prüfen, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen, falls sich die chinesische Regierung und die Tibetische Regierung im Exil mittels Verhandlungen, die unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen organisiert werden, innerhalb von drei Jahren nicht auf einen neuen Status für Tibet einigen können.
Indessen wurde allgemein erwartet, dass das Europäische Parlament nach Ablauf der gesetzten Frist im Juli 2003 eine Bilanz ziehen und prüfen würde ob die gesteckten Ziele erreicht wurden, und seine Empfehlungen im Rahmen einer neuen Resolution neu formulieren würde. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Vom September 2002 bis November 2008 gab es acht Begegnungen zwischen den Vertretern Chinas und den tibetischen Gesandten ohne auch nur das geringste Ergebnis. Ganz im Gegenteil: Jede der beiden Seiten hat festgestellt, dass die Gespräche in eine Sackgasse geraten seien, und ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht. Außerdem hat die chinesische Regierung ihre Politik der Kolonisierung, der Repression und Sinisierung in Tibet nicht eingestellt.
Deshalb wende ich mich an Sie, Sehr geehrter Herr Präsident, gemäß den Verpflichtungen des Europäischen Parlaments und der Resolution vom 6. Juli 2000 nun eine neue Resolution einzubringen, und darin ausdrücklich an die Mitgliedstaaten zu appellieren, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen.
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| An den Präsidenten des Europäischen Parlamentes
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[ per Email, Post und Fax ]
President of European Parliament: Mr. Hans-Gert Pöttering
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Email: hans-gert.poettering@europarl.europa.eu - Fax: +32 (0)2 28 49769
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Sehr geehrter Herr Präsident,
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Vom September 2002 bis November 2008 gab es acht Begegnungen zwischen den Vertretern Chinas und den tibetischen Gesandten ohne auch nur das geringste Ergebnis. Ganz im Gegenteil: Jede der beiden Seiten hat festgestellt, dass die Gespräche in eine Sackgasse geraten seien, und ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht. Außerdem hat die chinesische Regierung ihre Politik der Kolonisierung, der Repression und Sinisierung in Tibet nicht eingestellt.
Deshalb wende ich mich an Sie, Sehr geehrter Herr Präsident, gemäß den Verpflichtungen des Europäischen Parlaments und der Resolution vom 6. Juli 2000 nun eine neue Resolution einzubringen, und darin ausdrücklich an die Mitgliedstaaten zu appellieren, die Tibetische Regierung im Exil als die legitime Vertretung des tibetischen Volkes anzuerkennen.
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